Meine Homepage aus dem Jahr 2001


                                     

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Curitiba
Bundesstaat Paraná - PR
Süd-Brasilien

Curitiba, die Hauptstadt des Bundesstaates Paraná, ist ein unbekanntes Beispiel einer brasilianischen Großstadt. Die Stadt ist beliebt wegen ihrer großen Parkanlagen, einer langen und blumenreichen Fußgängerzone in der Stadtmitte und gut erhaltenen Gebäuden.

Die 1,5 Millionen Stadt verfügt über breite Straßen und ein gutes Bus-Nahverkehrssystem, außerdem ist diese Stadt die sauberste Stadt Brasiliens. Da Curitiba auf einem Hochplateau (900 m) liegt, umgeben von Pinienwäldern und Kaffee Plantagen, ist das Klima angenehm. Curitiba hat ein feuchtes Klima Die Entfernung nach ist São Paulo 400 km, ins südliche Porto Alegre ungefähr 700 km, zur Küste sind es 100 km, nach Foz do lguaçu 650 km.

Das historische Zentrum Largo da Ordem hat einige gut erhaltenen Gebäuden. An den kleinen kopfsteingepflasterten Straßen um den Platz befinden sich Galerien, Kunsthandwerksläden und Museen, wie das für sakrale Kunst in der lgreja da Ordem oder das Museu de Art do Paraná. Nachts herrscht in den Straßencafés, Restaurants und Bars ein lebhaftes Treiben. In der Nähe der Rua das Flores, der blumenreichen Fußgängerzone, liegt am Praça Tiradentes die neugotische Kathedrale Curitibas und etwas enfernt davon das Museu Paranaense an der Praça Marques. Weitere interssante Gebäude sind das Teatro Guaira, das größte Lateinamerikas, die Universität und der an der Rua des 15. November gelegene Palacio Avenida.

Die Einwohner der Stadt sind zum Teil Nachfahren polnischer, deutscher und italienischer Einwanderer. Ihr Einfluß ist auch heute noch deutlich spürbar, beispielsweise in Santa Felicidade (italienischen Viertel) wo es viele gute Restaurants gibt. In der Stadt gibt es viele Parks, von denen der Passeio Publico der beliebteste ist. Von Curitiba geht eine aufregende Oldtimer-Zugfahrt ins 110 km entlegene Paranaguá (Paranagua). In streckenweise atemberaubender Fahrt fährt der Zug auf der 1885 fertiggestellten Linie durch 13 Tunnel und über 67 Brücken, bewältigt einen Höhenunterschied von 900 Metern. Der Zug fährt zunächst durch die Hochebene, windet sich dann das steil abfallende Küstendschungel hinunter. Die Schluchten stürzen teils so steil, daß der Zug manchmal über dem Nichts zu schweben scheint. Auf der Fahrt ( 3 Std.) hat man eine beeindruckende Sicht auf Felswände, Wasserfälle und den noch gut erhaltenen atlantischen Regenwald. Mitunter ist der Dschungel zum greifen nahe. Die Reise endet in Paranaguá, der ältesten Stadt des Staates. 80 km westlich von Curitiba ist eine weitere große Sehenswürdigkeit dieser Region: Vila Velha. Dies ist ein Naturpark mit ungewöhnlichen Sandsteinformationen, entstanden vor über 300 Millionen Jahren. Die auf einem windigen Plateau gelegenen mächtigen Felsen verteilen sich auf ein Gelände von ca. 5 qkm. ln der Nähe gibt es zwei große, ebenfalls von der Natur geschaffene 100 m tiefe Löcher, die zur Hälfte mit Wasser gefüllt sind. In einem dieser Krater kann man mit einem Aufzug über 50 m, bis zur Wasseroberfläche, herunterfahren. Unmittelbar in der Nähe liegt auch der Lagoa Dourada, ein See, dessen Wasser im Licht der Abendsonne golden glänzt.

Von Curitiba erreichbar ist das Itajai-Tal, wo sich Siedlungen deutscher Einwanderer befinden. Der bekannteste Ort heißt Blumenau. Die Stadt hat viele Fachwerkhäuser, Touristenzentrum, besitzt Restaurants, in denen es teils deutsche Gerichte gibt. Das jährlich stattfindende Oktoberfest zieht mehr als eine Million Menschen an.

Curitiba ist die einzige Stadt in Brasilien, in der der Grad der Umweltverschmutzung heute niedriger liegt als in den 50er Jahren; die Verbrechensrate ist ebenfalls niedriger, das Bildungsniveau liegt dagegen höher als in vergleichbaren brasilianischen Städten. Als einzige Stadt Brasiliens hat Curitiba Fördermittel der Regierung abgelehnt, denn die Stadt hat Lösungen parat, die mit geringeren bürokratischen Aufwand verwirklicht werden können.
Auf der ehemaligen Müllhalde des Stadtzentrums wurde ein botanischer Garten angelegt, der heute als Erholungs- und Forschungszentrum dient. Außerdem gibt es im Umkreis der Stadt derzeit 16 verschiedene Naturparks mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Dadurch kommen in Curitiba 52 Quadratmeter Natur auf jeden Einwohner. Der Idealstandard der UNO beträgt 48 Quadratmeter Grünfläche pro Stadtbewohner, ein Maß, das weder in den Industrieländern noch in der Dritten Welt häufig erreicht wird. Natürlich sind alle Naturparks problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, so daß jeder die Anlagen nutzen kann- wovon auch reichlich Gebrauch gemacht wird.
Curitiba wurde 1992 von der UNO als beispielhafte ökologische Stadt anerkannt. Jaime Lerner erfuhr für seine Maßnahmen internationale Anerkennung. Einige Städte sind auf Curitibas Lösungen aufmerksam geworden. Etwa 20 Städte in Brasilien übernahmen das System des öffentlichen Nahverkehrs. Stadtplaner aus Buenos Aires, Santiago de Chile, Montreal, Paris, Prag, Mexiko und Lagos zeigten sich beeindruckt.

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Hier kommst du lang wenn es zur Federal Polizei geht und zur Banco do Brasil

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Touristen Bus

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spezieller Bus mit Bahnhöfe und extra Fahrstrecke - sah ich bereits 2001

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